Features

Korrosionsschutz: Feuerverzinken vs. galvanisch Verzinken:

Nach Möglichkeit werden unsere Produkte durch eine Feuerverzinkung nach DIN EN ISO 1461 veredelt. Dieses Verfahren hat gegenüber der galvanischen Verzinkung den entscheidenen Vorteil, dass die Langlebigkeit deutlich erhöht wird. Nicht umsonst werden seit Jahrzehnten Bauteile mit einer langen geplanten Nutzungsdauer (z.B. Autobahnleitplanken, Schilder, Stahlhallen, Gerüstsysteme u.v.m) auf diese Art und Weise gegen Korrosion geschützt.

Für uns als Hersteller entstehen beim Feuerverzinken höhere Kosten durch eine aufwendigere Nachbearbeitung. Diesen Aufwand betreiben wir im Sinne unserer Kunden aber gerne!

Sie als Kunde „merken“ den Unterschied im Zweifel erst nach vielen Jahren bei der Ermittlung des Restwertes eines Produktes (besserer Zustand, höherer Wiederverkaufswert).

Lediglich bei Bauteilen, welche durch ihren Aufbau (Gewinde, Passgenauigkeit, Funktionsflächen, Größe etc.) dafür ungeeignet sind, nutzen wir die galvanische Verzinkung.

Eine einfache Lackierung oder auch Pulverbeschichtung als Korrosionsschutz bieten wir nicht an. Diese hält dem rauen Veranstaltungsalltag auf Dauer nicht Stand. Möchten Sie dennoch eine Lackierung? Dann sprechen Sie uns bitte gesondert darauf an und wir erörtern die Möglichkeiten.

Bauweise:

Alle Produkte werden möglichst kompakt konstruiert. Dies ermöglicht dauerhafte Einsparungen im gesamten Lebenszyklus des Produktes: Angefangen beim erstmaligen Versand zum Kunden (oftmals als normales Paket möglich) über die alltägliche Nutzung im Betrieb bis zum Verstauen direkt auf der Produktion (z.B. zerlegt unter der Bühne etc.); Ein aufwendiger Rücktransport oder kostenintensive Einlagerungen (Messen etc.) wird damit reduziert.

Flexibilität:

Da wo es möglich ist versuchen wir einem Produkt mehrere Nutzungsmöglichkeiten mit auf den Weg zu geben; Die „eierlegende Wollmilchsau“ haben wir da zwar auch (leider) noch nicht gefunden, aber z.B. unser SmartDolly kommt diesem Anspruch in Bezug „Transport von Veranstaltungstechnik jeglicher Art sowie Zubehör“ schon recht nahe 😉

Materialauswahl: Stahl vs. Aluminium

Wir wurden schon mehrfach gefragt, warum wir unseren SystemDolly nicht aus Aluminium fertigen. Die Antwort darauf lautet ganz salopp: „Weil es nicht hält!“;

Aluminium ist ein eher weiches Metall; Daraus ergäbe sich in Bezug auf unseren SystemDolly im Wesentlichen ein kritischer Punkt: die Verbindungsstelle zwischen dem vertikalen U-Profil mit dem horizontalem Rechteckprofil; An dieser Stelle treten wiederholt hohe Belastungen auf. Eine Aluminium-Konstruktion würde an dieser Stelle (besonders an der Schweißnaht) langsam aber sicher an Festigkeit verlieren und schlussendlich ganau dort einreissen. Stahl ist da deutlich zäher.

Berichte von Kunden über „regelmäßig versagende“ Produkte der Konkurrenz belegen unsere Erfahrungen. Wir bieten den Systemdolly seit dem Jahr 2012 nahezu unverändert an. Reklamationen gibt es dazu nicht.

Im eigenen Vermietbestand existieren immer noch die ersten fünf Prototypen; Bis auf übliche Verschleißteile wie Spanngurte oder Rollen ist der Zustand gegenüber dem Neuzustand nahezu gleichgeblieben.

Funktionalität:

Aufgrund der langjährigen Tätigkeit in der Branche wissen wir, dass selbst ein simpler Transportwagen für Bühnenpodeste eben nicht nur ein simpler Transportwagen für Bühnenpodeste sein muss.

Gerade dieses Bewusstsein macht den feinen Unterschied aus, ob man z.B. beim Abbau nachts um halb drei nach einer langen Schicht wieder zehn Cases aus dem LKW entladen muss, um noch mal „eben genau jene vier Zurrgurte“ aus dem Case zu holen, die zwar seitens des Technikers schon drei mal zurückgelegt worden sind, aber schlussendlich in einem Moment der Unachtsamkeit eben doch von einem eifrigen Helfer aufgewickelt und im Zubehörcase verstaut wurden….

Effektivität:

Eine Steigerung des wirtschaftlichen Erfolges hat stets etwas mit einer gewissen Effektivität zu tun: Ist die Art der Arbeitserledigung für die gleiche zu erbringende Arbeit ineffektiver als bei der Konkurrenz, dann entsteht dadurch langfristig ein ernstzunehmenendes wirtschaftliches Risiko.

Benötigt Mitarbeiter Schmitz der Firma A zur Kommisionierung z.B. einer Bühne im Lager deutlich mehr Zeit als der Mitarbeiter Müller der Firma B, so hat die Firma A höhere Kosten welche mit zu finanzieren sind.

Nahezu in jedem Wirtschaftsbereich stellen die Lohnkosten bei der Gesamtbetrachtung den größten Kostenpunkt dar. Mit unseren Produkten steigern Sie die Effektivität und Ihre Mitarbeiter (das schließt auch Auszubildene oder Aushilfen mit ein;-) können sich auf wichtigere Dinge konzentrieren.

Oft gehörte Aussagen wie „ich hab´ ohnehin drei bis vier Leute im Lager, die können vom 20er-Podeststapel problemlos mal eben 6 Podeste runternehmen und lose auf den LKW packen .…“ sind in diesem Bezug kein Argument und auf lange Sicht wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen …

LKW-Packmaß:

Die meisten Produkte werden im 60cm LKW-Packmaß hergestellt; Dadurch ist eine relativ schnelle und einfache Beladung gewährleistet und gleichzeitig auch eine hohe Flexibilität sichergestellt.

Es gibt seitens mehrerer Anbieter Lösungsansätze für „vereinfachtes Tetris-Spielen“ in der Veranstaltungstechnik-Branche durch immer gleiche Ladungsträger. Bei diesen Systemen kann zwar beim Be-und Entladen alles gut funktionieren und effektiver/schneller sein, schlussendlich wird die Arbeit/das Kommisionieren aber in die Vor- und Nachbereitung verlegt. Ganz zu Schweigen vom Verhältnis Nutzvolumen und Nutzgewicht etc.

Spezielle Geräte und Materialwahl benötigen nun einmal unterschiedliche Arten der Verpackung:
Das kann im einfachsten Fall die gute alte (Euro-) Palette sein; speziell angefertigte Cases für Mischpulte; ein kleines, aber dafür oftmals schweres Motorkettenzug-Case; die 120er-Transflex oder halt auch mal ein 4m langer, 1,2m breiter und 2,8m hoher Traversendolly.

Ein so komplexes „Material-System“ wie in der Veranstaltungswirtschaft mit ihren mannigfaltigen Ausprägungen und Details lässt sich nicht sinnvoll in nur eine „genormte Kiste“ stecken!

Würde man es dennoch schaffen, so müsste diese „Kiste“ dann auch noch bei kleineren Produktionen oder Transportern sinnvoll eingesetzt werden können.

Fertigung in Deutschland

Wir setzen weiterhin auf eine möglichst weitgehende Fertigung der Produkte hier in Deutschland da wir nur so alle Produktionsschritte direkt beeinflussen können und ggfl. auch schneller reagieren können.

Bei unseren Kunden werden die Vorlaufzeiten für Aufträge seit Jahren immer kürzer und dementsprechend sind wir gefordert auch in immer kürzeren Abständen das Material zu liefern.

Auf diesen Umstand reagieren wir als Vertrieb mit einem immer größer werdenen Lagerbestand von unseren Artikeln.

Sollte ein Produkt dennoch einmal nicht direkt lieferbar sein, so können wir es in der Regel kurzfristig produzieren.

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